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Kostenloser Stromvergleich >Mit dem Ausbruch des Ukrainekrieges und dem nachfolgenden Ausbleiben russischer Energielieferungen stiegen überall in Europa die Strompreise stark an. Das war angekündigt worden, jedoch trauten viele Verbraucher ihren Augen nicht: Die Anfang 2023 festgelegten neuen Abschläge aufgrund von drastischen Preiserhöhungen haben es wirklich in sich! Was können Sie nun unternehmen? Nun, nach wie vor herrscht Wettbewerb auf dem Strommarkt. Im Februar 2023 sinken die Strompreise bereits wieder. Vielleicht sollten Sie jetzt über einen Wechsel zu einem anderen Anbieter nachdenken. Die Voraussetzung hierfür ist ein gründlicher Stromvergleich.
Die folgenden Hinweise sind zeitbezogen zu lesen (Stand: Ende Februar 2023). Die Situation auf dem Strommarkt ändert sich laufend. Während der drastischen Preiserhöhungen ab Herbst/Winter 2022 konnte es ratsam sein, von einem freien Anbieter in die Grundversorgung zu wechseln, denn diese war plötzlich unerwartet teilweise die günstigste Möglichkeit für Haushalte und Gewerbekunden, denen ihr bisheriger Versorger den Vertrag kündigte oder nicht verlängern wollte.
Inzwischen gibt es wieder gute Offerten von freien Anbietern. Wer sich aktuell dafür entscheidet, sollte 12 Monate Preisgarantie wählen, weil im Sommer 2023 möglicherweise neue Preissteigerungen zu erwarten sind. Das ist aber schwer vorhersehbar, weil es von der internationalen Preisentwicklung auf dem Energiemarkt abhängt. Doch noch deutlicher sinken werden die Preise höchstwahrscheinlich nicht.
Diese gibt es nach wie vor. Zudem entlastet die Strompreisbremse der Bundesregierung etwas die Verbraucher. Wenn Sie momentan an einen Wechsel Ihres Versorgers denken, gehen Sie so vor:
Die Strompreisbremse bedeutet aktuell für die Stromkunden eine Deckelung des Preises auf 40 ct/kWh für 80 % des Vorjahresverbrauches, beginnend ab dem 1. Januar 2023. Der Bonus, den viele Anbieter für ihre Tarife gewähren, kann maximal 50 Euro betragen. Dies gilt für neu abgeschlossene Tarife ab dem 1. Januar 2023. Es stellt sich nun die Frage, welche Regelungen die Strompreisbremse bei einem Mehr- oder Minderverbrauch gegenüber dem Vorjahr trifft. Diese sehen so aus:
Alle Verbraucher sollten sich aktuell um ihren Vorjahresverbrauch kümmern. Manche Menschen lesen selbst ihren Zähler ab, andere warten auf die Abrechnung ihres Versorgers. Sie können diesen auch aktiv nach Ihrem Vorjahresverbrauch fragen. Es kann sich durchaus lohnen, in der gegenwärtigen Situation für einige Monate den eigenen Stromzähler abzulesen (immer am selben Tag, zum Beispiel am 1. des Monats), um den Überblick über den eigenen Verbrauch zu behalten.
Ihr erster Blick fällt beim Stromvergleich auf den Preis, das ist vollkommen normal. Dieser ist aber nicht der einzige relevante Faktor bei einem Stromvergleich. Die Vertragslaufzeit, Preisgarantien und Boni sind ebenso wichtig. Letztere sollten Sie zwar mitnehmen, sich aber nicht dadurch über die tatsächlichen Kosten täuschen lassen. Durch den Neukundenbonus zahlen Sie sehr wenig im ersten Belieferungsjahr, im zweiten Jahr jedoch mehr, denn nun fällt der Neukundenbonus weg. Sie sollten nun ausrechnen, wie viel der Vertrag auf Dauer wirklich kostet.
Zwar gibt es Menschen, die Jahr für Jahr wegen der Boni den Anbieter wechseln, doch diese Sparfüchse bleiben die Ausnahme. Meistens sind Stromkunden eher wechselunwillig, weil sie den Aufwand scheuen.
Achten Sie darauf, ob Ihnen der Anbieter Preisgarantien gewährt, wie diese genau beschaffen sind und wie lange sie gelten. Im Jahr 2023 könnten sich die meisten Stromanbieter mit Preisgarantien zurückhalten, weil sie die Situation auf dem Strommarkt für sehr riskant halten.
Doch es gibt solche Garantien nach wie vor. Dabei stellt sich dann die Frage, welcher Preis garantiert wird: Entspricht er dem aktuellen durchschnittlichen Marktpreis, liegt er vielleicht sogar darunter oder doch eher darüber? Das sagt Ihnen unser Stromvergleich! Vermeiden Sie beim Stromvergleich auch Tarife mit Vorkasse, einem Mindestverbrauch oder einer Kaution. Diese Konditionen gelten als ungünstig.
Die Stiftung Warentest hat sich schon vor Jahren zum Stromvergleich geäußert. Die Auffassung der dortigen Experten ist eindeutig: Der regelmäßige Stromvergleich und auch der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter lohnen sich auf jeden Fall. Das hat zwei Gründe:
Auch wenn Sie nicht Jahr für Jahr den Anbieter wechseln möchten, sollten Sie zumindest gelegentlich einen Stromvergleich durchführen. Das Einsparpotenzial kann beträchtlich ausfallen. Bei einem vierköpfigen Haushalt beträgt es oft mehrere Hundert Euro pro Jahr.
Eigentlich ist der Stromvergleich über einen Vergleichsrechner selbsterklärend. Dennoch wollen wir an dieser Stelle einmal die einzelnen Schritte im Detail durchgehen.
Ermitteln Sie zunächst, wie viel Strom Sie jährlich verbrauchen. Sie finden diese Angabe in Ihrer letzten Stromrechnung. Jeder Vergleichsrechner bietet Ihnen auch eine Schätzung aufgrund der Haushaltsgröße an. Diese geht von der Annahme aus, dass eine Person durchschnittlich 1.500 kWh/Jahr verbraucht, wobei der Verbrauch in Mietwohnungen etwas niedriger als im Eigenheim ausfällt, weil bei Letzterem auch die Gartenbewirtschaftung Strom verbraucht.
Drei bis vier Personen könnten 3.500 bis 4.500 kWh/Jahr verbrauchen. Es kann also in der Vorbereitungsphase genügen, dass Sie im Rechner Ihre Haushaltsgröße angeben. Unterscheiden Sie zudem zwischen Haushalts- und Gewerbestrom, denn hierfür gibt es verschiedene Tarife. Ermitteln sie außerdem Ihre Zählernummer, die ein neuer Anbieter gegebenenfalls wissen möchte.
Für den Stromvergleich wählen Sie nun im Vergleichsrechner „Privat“ oder „Gewerbe“. Anschließend geben Sie im Formular Ihren realen Verbrauch des Vorjahres oder den geschätzten Verbrauch aufgrund Ihrer Haushaltsgröße ein. Nun tragen Sie noch Ihre Postleitzahl ein. Das ist wichtig, weil es einige regionale Anbieter gibt. Diese könnten in Ihrem Postleitzahlengebiet mit besonders günstigen Konditionen punkten.
Eine weitere Eingabe kann Nachtstrom, Heizstrom oder Strom für Ihre Wärmepumpe betreffen. Im Menü des Stromvergleichsrechners finden Sie entsprechende Punkte, die Sie anklicken können. Sie sind wichtig, weil es für diese Stromarten von vielen Anbietern Sondertarife gibt. Auch die Unterscheidung in „Eintarifzähler“ und „Doppeltarifzähler“ ist möglich. Letzterer splittet den Stromtarif auf. Sie zahlen dann zum Beispiel für Nachtstrom weniger, mit dem Sie eine Nachtspeicherheizung betreiben können.
Zwar sind die Preisunterschiede zwischen Tag- und Nachtstrom heute längst nicht mehr so groß wie noch vor Jahren, doch es gibt sie bei einigen Anbietern noch immer. Schöpfen Sie dieses Sparpotenzial ruhig aus, wenn Sie eine Nachtspeicherheizung betreiben oder wenn bei Ihnen als Gewerbekunde die Maschinen auch nachts laufen.
Nach Ihren Eingaben sehen Sie eine Ergebnisliste, beginnend mit dem günstigsten Tarif für Ihren Haushalt. Sie können in dieser Liste auch einen direkten Vergleich mit ihrem aktuellen Anbieter durchführen, um das Einsparpotenzial zu ermitteln. In der Ergebnisliste können Sie zusätzliche Filter anwenden. Diese könnten sein (laut Empfehlung der Stiftung Warentest):
Die Tarife mit Strompaketen sind etwas erklärungsbedürftig. Bei diesen zahlen Sie einen Pauschalpreis, der günstig sein kann und Ihren Verbrauch bis zu einer bestimmten Grenze als eine Art Flatrate abdeckt. Überschreiten Sie aber die Verbrauchsgrenze, wird es sehr teuer. Solche Tarife lohnen sich bei ganz bestimmten Verbrauchsszenarien, so einem sehr gleichmäßigen und gut berechenbaren Verbrauch, doch viele Menschen möchten sich darauf nicht einlassen und wünschen daher keine Anzeige dieser Tarife.
Wenn Sie den Filter „Berechnung des Gesamtpreises ohne Bonus“ angewendet haben, sehen Sie, was Sie für Ihren Strom auf lange Sicht bei diesem Anbieter bezahlen würden. Natürlich nehmen Sie den Bonus mit. Nun kommt es darauf an, wie schnell Sie wieder zum nächsten Anbieter wechseln. Sollte das in den nächsten ein bis drei Jahren geschehen, weil Sie ein wechselwilliger Sparfuchs sind, drückt der Neukundenbonus Ihren Strompreis für diese kurze Zeit (je kürzer, desto mehr). Sollten Sie aber beispielsweise in den nächsten zehn Jahren bei diesem Anbieter bleiben, würde sich der Neukundenbonus auf diesen Zeitraum verteilen, was pro Jahr nur noch ein geringes Einsparpotenzial ausmacht.
Sollten Sie durch Ihren Stromvergleich einen günstigeren als Ihren gegenwärtigen Anbieter gefunden haben, können Sie mit einem Klick zu diesem wechseln. Allerdings müssen Sie hierfür ein Formular ausfüllen und auch unterschreiben. Viele Anbieter ermöglichen das inzwischen digital, hierfür gibt es Tools. Ansonsten erhalten Sie die Vertragsunterlagen zugeschickt und schicken diese unterschrieben ganz traditionell mit der Post zurück.
Ihr neuer Versorger kündigt Ihren bisherigen Vertrag, wobei die Kündigungsfristen zu beachten sind. Sie müssen sich um nichts kümmern und erhalten mit dem Beginn des neuen Vertrages automatisch Ihren Strom vom neuen Anbieter zu einem günstigeren Preis. Es findet beim Wechsel keinerlei Unterbrechung Ihrer Stromversorgung statt, auch sind keine Arbeiten an technischen Anlagen erforderlich. Den unterbrechungsfreien Anbieterwechsel garantiert der Staat per Gesetz.
Es gibt mit Stand 2023 in Deutschland über 1.200 Stromanbieter mit ~15.000 Stromtarifen. Diese decken jeden Bedarf und jedes erdenkliche Szenario ab. Im Vergleichsrechner finden sich nur Stromanbieter und Tarife, welche die Bundesnetzagentur zugelassen hat. Hinzu kommen die Berechnungen durch private Vergleichsportale, die sehr genau (monatlich) die Daten der Stromanbieter erfassen und daher zuverlässig den günstigsten Anbieter durch einen Stromvergleich ermitteln können.
Der Strompreis entsteht aus den Einkaufs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten der Anbieter, aber auch aus Netzentgelten, Steuern und Umlagen, wobei die EEG-Umlage inzwischen abgeschafft wurde. Insgesamt ist der Strommarkt ein sehr komplexes System mit vielen Stellschrauben, das wiederum den Anbietern erlaubt, ihre Preise differenziert zu kalkulieren. Das ist auch so gewollt, damit mehr Wettbewerb entsteht. Von diesem sollten wiederum Sie als Verbraucher profitieren, was jedoch nur mit einem Stromvergleich und gegebenenfalls mit einem Anbieterwechsel gelingt.
Bis Anfang 2022 funktionierte das fein austarierte System des Strommarktes recht gut, doch der Krieg in der Ukraine und die damit schrumpfende bis ausbleibende Versorgung mit russischer Primärenergie brachte den Markt durcheinander. Zu diesem gehört nämlich auch die Art des Stromeinkaufs durch Ihren Versorger, die unmittelbar die Preise beeinflusst. Der Versorger kann sich an der Strombörse langfristig ein Stromkontingent sichern und kauft dann bedarfsweise noch kurzfristig – teilweise mit Tagesfrist – Strommengen hinzu.
Dieses Vorgehen soll normalerweise ermöglichen, in Zeiten besonders günstiger Preise Strom zuzukaufen. Mit der Energiekrise ab 2022 funktionierte dieses System aber nur noch schlecht, weil auf dem kurzfristigen Spotmarkt die Preise plötzlich explodierten. Es gibt für den langfristigen und kurzfristigen Stromeinkauf zwei Strombörsen: In Leipzig tätigen die Unternehmen an der EXX (European Energy Exchange) langfristige Einkäufe, in Paris an der EPEX die kurzfristigen Zukäufe.
Dort hatte sich der Spotpreis Ende 2022 um den Faktor ~20 erhöht (von vormals 5 ct/kWh auf zuletzt 98,5 ct/kWh). Diese Preissteigerung konnten die Unternehmen aufgrund der mit ihren Endkunden abgeschlossenen Verträge nicht unmittelbar weitergeben, doch Anfang 2023 flatterten den Verbrauchern dann Preiserhöhungen ins Haus. Das macht den Stromvergleich nun besonders wichtig, denn einige Versorger kalkulieren schon wieder mit sinkenden Preisen, andere aber nicht. Daher sind die Preisunterschiede mit Stand Februar 2023 besonders hoch.